Vita

Andreas Willwohl

Andreas Willwohl gehört heute zu den führenden Bratschisten seiner Generation. Ausgebildet in Weimar und Berlin bei Alfred Lipka und Wilfried Strehle, erhielt er wichtige künstlerische Impulse durch das Alban Berg Quartett, Norbert Brainin, Eberhard Feltz und Kim Kashkashian.

Als Bratschenvirtuose und Kammermusikpartner ist Andreas Willwohl international hoch geschätzt. Er war Gast bei vielen internationalen Musikfestspielen und konzertierte unter anderem mit Thomas Brandis, Simone Bernardini, Wolfgang Emanuel Schmidt, Julian Steckel, Johannes Moser, Nobuko Imai, Lauma Skride und Daniel Heide.
Als Solist spielte er mit Orchestern wie dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, dem Lithauischen Kammerorchester und dem Deutschen Kammerorchester und arbeitete so mit Dirigenten wie Marek Janowski, Patrick Lange und Matthias Foremny zusammen. Hierbei trat er in der Berliner Philharmonie, dem Auditorium Dijon, dem Palais de Congres Metz und der Klosterkirche Chorin auf. Eine Vielzahl von CD- und Rundfunkaufnahmen dokumentieren sein Schaffen.

Seit 2011  unterrichtet Andreas Willwohl als  Professor an der Hochschule für Musik in Nürnberg, außerdem gibt er Meisterkurse in ganz Europa und Asien. Zuvor war er von 2001 bis 2013 als Solobratscher im Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin engagiert.

Andreas Willwohl ist seit 2015 Mitglied des Mandelring Quartetts, seit 2012 Mitglied im Ensemble Ceres. Der „Neue Merker“ schrieb unlängst nach einem Konzert in der Berliner Philharmonie“: Seit Thomas Kakuska vom Alban Berg Quartett hat mich kein Bratschist mehr so in einer Kammermusikformation überzeugt wie er.

Andreas Willwohl spielt auf einer Viola von Stefan Peter Greiner.